
In Krefeld stand am Wochenende der letzte Teamsprint der 1. Regionalliga mit Vincent, Peter, Max und Malte über 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren mit Windschattenfreigabe innerhalb der Teams und 5 km Laufen an.
Als 9.-platziertes Team ging man im soliden Mittelfeld an den Start. Nach mehrstündiger Taktikbesprechung stand fest, nach Möglichkeit geschlossen zu viert auf die Radstrecke zu gehen und somit eine kurze Wartezeit in Kauf zu nehmen. Die Neoprenfreigabe bei frischen 21 Grad sollte dabei vor allem Malte, welcher noch eine gewisse Vorermüdung durch sein Langdistanzdebüt acht Tage zuvor spürte, sehr in die Karten spielen.
Geschwommen wurde im Freiwasser und im Getümmel des Massenstarts war schnell jeder PSVler auf sich selbst gestellt. Peter kletterte wenig überraschend nach überragenden 10:54 Minuten als Erster aus dem Wasser. Innerhalb der nächsten Minute folgten Vincent, Max und Malte.
Auf der Radstrecke wurde direkt richtig Druck gemacht und Peter musste nach den vielen initialen harten Tempowechseln den genussvollen Urlaubstagen zuvor Tribut zollen und abreißen lassen. Zu dritt mit Vincent, der Lokomotive im Wind, konnte der PSV-Express noch einige Plätze gutmachen und im soliden 40er-Schnitt bei starkem Wind eine herausragende Zeit herausfahren.
Als 9tes Team wurde zusammen mit zwei weiteren Teams auf die Laufstrecke gewechselt. Hier machte Vincent direkt richtig Druck. Auf die Nachfrage, ob ein 3:30er-Schnitt passen würde, und Malte ein gequältes „Aber bitte nicht schneller“ herausbrachte, hatte dieser direkt eine Hand im Rücken. Max wurde hier gar nicht gefragt und musste mit Entsetzen ansehen, wie Malte, von Vincent geschoben, sich absetzte.
Anschließend wird Max selbstkritisch resümieren, dass 70 Laufkilometer in der Wettkampfwoche keine optimale wettkampfspezifische Vorbereitung waren.
Im weiteren Rennverlauf pendelte Vincent zwischen beiden PSVlern und puschte beide zu einem abschließenden 5-km-Lauf auf einer sehr kurvenreichen Strecke mit wechselndem Untergrund im 3:47er-Schnitt.
Im Gesamtergebnis bedeutete dies 3:44 min hinter dem Siegerteam aus Oberhausen – hieran hatte man sich orientiert – den 9. Gesamtrang.
Anmerkung der Redaktion:
So eilig das Team es im Wettkampf hatte, so eilig verlief auch die Abreise und so wurde leider vergessen ein Teamfoto zu machen 🙁
