Solider Saisonabschluss für die NRW-Herren

Wettkampf Nummer fünf – also Saisonabschluss für die ehemalige NRW-Liga: Und wieder einmal waren Vincent, Max und Christian vS. schon auf der Hinfahrt doppelt so lang unterwegs, wie der Wettkampf selbst dauern würde: Zwei Stunden quer durch NRW bis nach Vreden. Leider war in Max‘ Auto sogar mehr Platz als geplant – weil Luca kurzfristig wegen Krankheit aussetzen musste, waren sie nur zu dritt unterwegs zur Strecke. Also ein kleines Handicap für den Abschluss des Triathlon-Jahres.

Auf dem Plan stand noch einmal eine Sprint-Distanz mit 750 Metern Schwimmen im beheizten Freibad, 17,3 Kilometern auf dem Rad und am Ende fünf Kilometern laufen.

Die PSV-Jungs konnten sich eine Schwimmbahn teilen – was Christian leider wieder einmal nichts brachte, weil er schon nach 50 Metern eine Lücke aufgehen lassen musste, sich danach allein durch Wasser kämpfte – und nach 300 Metern schon die ersten Überrundungen zu verkraften hatte.

Besser lief es scheinbar für Vincent: „Das Schwimmen hat sich richtig gut angefühlt“, meinte er: „Aber wenn ich auf die Uhr schaue, weiß ich auch, wieso.“ Rund 11:30 Minuten waren dann doch deutlich langsamer als gedacht. Auch Max dachte im Wasser erst, dass er gute Schwimmarme hätte – bis er merkte, dass der blaue Beinstreifen, den er vor sich sah, gar nicht zu Vince gehörte, sondern zu einem langsameren Konkurrenten. Am Ende standen für ihn knapp 12 Minuten im Becken auf der Uhr.

Auf dem Rad musste Vincent auf der ersten Runde ein paar Mal richtig drücken, um an einer guten Radgruppe dranzubleiben. „Dann war es aber richtig cool, weil die vorn gefahren sind und ich einfach dranbleiben konnte.“ Max war auf der ersten Runde ein bisschen im Niemandsland unterwegs, „eine halbe Runde lang habe ich versucht, die Gruppe vor mir zu erreichen, aber die von hinten sind eher näher gekommen.“ Von den Verfolgern geschluckt konnte der Trupp dann aber doch noch die Lücke nach vorn schließen.

Für Christian wurde das Radfahren nach einer kurzen Schrecksekunde in der Wechselzone – in einer Kurve rutschte er auf nassem Gras weg und inspizierte die Grasnarbe – zu einem 30/30-Workout: Zusammen mit einem Starter aus Bocholt konnte er sich die Führung teilen. Aber trotz 40er Schnitt verlor er so auf Vinc fast zwei und auf Max immer noch eine Minute. Das Laufen lief dann solide, aber war auch kein Ausreißer nach oben: 18:34 Minuten für die fünf Kilometer ergeben am Ende Rang 44. Für Max stand am Ende ein 31. Platz in der Ergebnisliste – nach einem ebenfalls grundsoliden Laufen mit einer Zeit von knapp 19 Minuten.

Vinc legte einen guten Lauf hin, überrundete auf den letzten Metern sogar noch Christian und lieferte sich einen engen Schlussspurt mit einem Essener – Platz 13.

In der Endabrechnung in Vreden bedeutet das Platz zehn – und das trotz des fehlenden vierten Starters. Auch in der Saisonwertung landen die NRW-Herren auf einem soliden zehnten Platz. „Das ist in Ordnung, im Rahmen unserer derzeitigen Möglichkeiten“, meinte Teamcaptain Vince: „Ich hoffe mal auf einen Wettkampf, wo alles zusammenkommt – das Potenzial ist auf jeden Fall da.“

Ergebnisliste

Endtabelle 1. Regionalliga Männer

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