Zum zweiten Ligastart der Saison ging es für Tina, Jennifer und Jana nach Hückeswagen. Gemeinsam mit der Landesliga wurde die Anreise in Fahrgemeinschaften organisiert. So begann der Wettkampftag bereits mit einigen lustigen Autofahrten.
Geschwommen wurden 500 Meter in der Bevertalsperre. Aufgrund der hohen Temperaturen der vergangenen Tage lag die Wassertemperatur bei rund 22°C, sodass der Wettkampf ohne Neoprenanzug stattfand. Jana erwischte einen guten Schwimmstart und kam als Vierte aus dem Wasser.
Anschließend ging es auf die 18 Kilometer lange Radstrecke mit zwei Runden und einigen Höhenmetern. Während Jana ihre Position zunächst behaupten konnte, machten Tina und Jennifer auf dem Rad zahlreiche Plätze gut und arbeiteten sich Stück für Stück nach vorn.
In der zweiten Wechselzone sorgte Jennifer noch für einen kleinen Schreckmoment, als sie ihren Helm etwas zu früh öffnete. Eine Zeitstrafe blieb zwar aus, nach einem kurzen Gespräch mit der Kampfrichterin musste jedoch das „Triathlon-Vaterunser“ aufgesagt werden: „Ich öffne meinen Helm nicht, bevor das Rad steht.“
Danach wartete die Laufstrecke, und vor allem die Hitze. Bei Temperaturen von nahezu 30°C wurde der abschließende Lauf zu einer echten Herausforderung. Jana musste im Verlauf des Laufens einige Konkurrentinnen ziehen lassen, während Tina und Jennifer ihre Aufholjagd fortsetzen konnten.
Am Ende erreichte Tina Platz 21. Jennifer mit Platz 27. Und Jana mit Platz 30 das Ziel und sicherten dem Team in der Mannschaftswertung den 9. Platz.
Im Ziel blieb anschließend genügend Zeit, um die Getränkeversorgung und die bereitgestellten Wassermelonen ausgiebig zu testen, bevor die später gestarteten Athlet/innen der Landesliga im Ziel empfangen wurden.
Ganz vorbei war der Wettkampftag damit allerdings noch nicht. Da Start- und Zielbereich nicht am selben Ort lagen, gab es Shuttlebusse zurück. Nach einem kurzen Sprint zum Shuttlebus stellte sich heraus, dass dieser bereits hoffnungslos überfüllt war. Nach kurzer Wartezeit kam der nächste „Shuttlebus“: Ein Sprinter nahm rund 15 Athlet/innen auf der Ladefläche mit zurück zur Wechselzone. Die fehlende Luftzirkulation verwandelte die Fahrt allerdings schnell in eine mobile Sauna. Nach einigen Minuten fühlten sich die knapp 30 Grad Außentemperatur plötzlich wieder überraschend angenehm an. Ob die unfreiwillige Hitzekammer die Regeneration gefördert hat, bleibt allerdings noch offen.
