Schwitzen in vielen Disziplinen (Bericht der 2. Seniorenligamannschaft)
Der zweite Einsatz für die Senioren führte beide Teams mit einer Hitzewarnung im Gepäck nach Münster. Die zweite Seniorenmannschaft bestand heute ausschließlich aus drei Seniorinnen Geli, Kristina und Isa.
Trotz organisatorischer Startschwierigkeiten und vieler Fragezeichen, wie denn nun jetzt die Radstrecke zu fahren ist: Erst links oder rechts und welcher Wendepunkte ist jetzt der Erste? Standen alle 6 Senioren pünktlich am Start.
Geschwommen wurde 500 m im trüben Hafenbecken bei 23 Grad Wassertemperatur und Schiffsdieselgeschmack inklusive. Kristina lieferte sich ein kleines Schwimmduell mit Hauke und verließ weit vor Geli und Isa das Wasser. Geli und Isa kamen zeitgleich aus dem Wasser und machten sich auf den langen Weg durch die Wechselzone, um endlich aufs Rad steigen zu können.
Bei lauschigen Temperaturen um die 30 Grad und wenig Wind konnte man auf einer Strecke mit 4 Wendepunkten auf der B51Tempo machen. Zwischendrin konnte man den ein oder anderen PSVler auf dem Rad vorbeirauschen sehen.
Geli und Isa konnten sich nach einem kurzen Austausch in der Wechselzone kurz hintereinander auf die Laufstrecke begeben, während Kristina noch die letzten Kilometer auf dem Rad bewältigte. Entlang am Kanal, in dem man jetzt lieber geschwommen wäre als daran vorbei zu laufen ging es durch die Sonne an vielen Wasserspendern vorbei zurück zum Hafen und Messegebiet.
Geli konnte der Hitze am Besten trotzen und lief mit ca. 1 Minute Vorsprung von Kristina und Isa ins Ziel.
Renntag 2 in Münster – Sprint im Stadthafen (Bericht der 1. Seniorenligamannschaft)
Der zweite von vier Wettkampftagen der Seniorenliga führte die 1. Mannschaft des PSV diesmal als Trio nach Münster. Nach dem Sieg über die Mitteldistanz zum Auftakt stand diesmal ein Sprint im Hafenviertel der Domstadt auf dem Programm. Mit nur drei Startern war klar: Jeder musste sein Bestes geben und ins Ziel bringen.
Bei über 30 Grad und strahlendem Sonnenschein lockte der Triathlon tausende Zuschauer an die Strecke. Die Kulisse war beeindruckend, die Platzverhältnisse aber eng. Besonders der Weg vom Wasser zum Radaufstieg war außergewöhnlich lang und wurde zur unfreiwilligen 2. Laufeinheit.
Im Wasser setzte Peter mit der schnellsten Schwimmzeit des Tages den Ton an. Markus folgte als Vierter, Hauke etwas dahinter. Auf dem Rad zeigte Markus dann seine Stärke: Mit der schnellsten Radzeit des Tages überholte er Peter und war kurz vor Peter in der Wechselzone. Peter folgte mit der fünftschnellsten Radzeit dicht dahinter auf Platz zwei und nutzte die lange Wechselzone, um zuerst auf die Laufstrecke zu gehen. Hauke kämpfte sich mit der drittschnellsten Radzeit in die Top 10 vor.
Auf der Laufstrecke gab Peter alles – bis zur totalen Erschöpfung. Er setzte sich ab und sicherte sich verdient den Tagessieg. Markus, der die ganze Zeit auf Platz zwei lag, musste, ebenso wie Peter, aufgrund einer übermotivierten Wettkampfrichterin, innerhalb der Litteringzone kurz umdrehen, um einen Becher aufzuheben und „richtig“ zu entsorgen – eine Entscheidung, die im Nachhinein umso ärgerlicher war, da andere Athleten ihre Becher problemlos neben die Boxen warfen. Quasi auf der Ziellinie wurde Markus dann noch von einem Starter aus Krefeld überholt und landete auf Platz drei. Ohne Becher wäre es wahrscheinlich bei Platz zwei geblieben.
Hauke lief solide und erreichte als Zehnter das Ziel. In der Summe reichten die starken Einzelleistungen für einen klaren Tagessieg in der Teamwertung – der zweite Sieg in dieser Saison.
Vor der Siegerehrung saßen beide PSV-Teams zusammen, genossen ein alkoholfreies Bier und tauschten sich über die Renn-Erfahrungen aus – immer mit Blick auf das bunte Treiben am Hafen. Nach der Ehrung ging es dann im klimatisierten Bulli mit kalten Getränken zurück Richtung Bonn.
